CALL FOR ART: >sound/residency< transeuropa2015 | 27. Mai bis 1. Juni 2015

transeuropa2015

// Über das Festival
transeuropa2015 ist ein europäisches Festival für performative Künste,
das vom 27.05.-01.06.2015 zum achten Mal in Hildesheim stattfinden
wird. Ziel von transeuropa ist die Förderung von
Nachwuchskünstler_innen. Das studentische Team von
transeuropa2015 sucht die intensive Zusammenarbeit mit
Künstler_innen und Gruppen. Unter der Leitfrage „Wie wollen wir (in
Zukunft) arbeiten?“ widmet sich das Festival gesellschaftlichen
Vorstellungen von Arbeit sowie gegenwärtigen Arbeitsbedingungen und
-kontexten in den performativen Künsten. Ausgehend davon schreibt
das Team von transeuropa 2015 eine Residenz aus.

// Die Residenz
Während einer bis zu 5-wöchigen Residenz in Hildesheim kann ein
Projekt realisiert werden, das im Rahmen des Festivals uraufgeführt
wird. Das Festival stellt den Künstler_innen Proben- und
Aufführungsraum sowie Unterkunft in Hildesheim für bis zu fünf Wochen
zur Verfügung. transeuropa2015 bietet während des Probenzeitraums
die Betreuung durch eine Produktionsassistenz sowie dramaturgische
Unterstützung/Beratung an. Das Festival übernimmt Reisekosten,
Honorare und einen Produktionskostenzuschuss. Die
Rahmenbedingungen der Residenz werden gemeinsam diskutiert und
geschaffen.

// An wen wendet sich die Ausschreibung?
Die Ausschreibung wendet sich gleichermaßen an Künstler_innen und
Gruppen aus dem Musik-, Performance- und Theaterbereich.
Wir sprechen musikalische Formationen, Bands, DJs, Musiker_innen,
Performer_innen, Komponist_innen, Produzent_innen,
Klangkünstler_innen und alle, deren Arbeit von organisierten
Geräuschen ausgeht oder sich um diese dreht, an. Insbesondere sind
auch Bewerbungen von fusionierenden und transdisziplinären
Konstellationen erwünscht, die sich für dieses Projekt zusammentun.
Wir suchen Konzepte/Vorhaben für Performances, die ein besonderes
Augenmerk auf die auditive Ebene der Aufführung legen.

// Thema?
Wird Musik/Sound als Konzert aufgeführt, ist der Rahmen durch eine
bestimmte Konvention festgelegt. Ob klassisches Konzert, Bandauftritt
oder Clubnacht, die Aufführung von Musik unterliegt zum größeren Teil
sehr genauen, unsichtbaren Vorgaben hinsichtlich Zeitpunkt, Dauer,
Raumaufteilung, Licht, Choreographie sowie Anordnung, Erwartung und
Verhalten des Publikums.

Auf der Suche nach neuen Aufführungsformaten für Musik/Sound
möchten wir diese Faktoren der konkreten Aufführungssituation auf
Augenhöhe mit dem musikalischen Material als maßgebliche
Gestaltungsmöglichkeiten der Künstler_innnen betrachten.
Uns interessieren (Neu)entwürfe der eigenen Aufführungspraxis.
Gäbe es keine Maßregler oder konventionell-kommerzielle
Vorbestimmungen von Aufführungsformaten, wären also alle Parameter
der Aufführung variabel, wie würde die Aufführung dann aussehen?
Wir freuen uns auf Konzepte, die sich um die Frage drehen, wie
Musik/Sound inszeniert wird und wie sie Eurer Meinung nach inszeniert
werden sollte.

Projektvorschläge im Spannungsfeld Musik und (Theater)Performance,
die diese Überlegungen und Ausgangsfragen blöd oder nicht interessant
finden und stattdessen andere Ideen formulieren, sind willkommen.

Bitte bewerbt Euch mit folgenden Materialien:
// Projektentwurf/Konzeptpapier (max. vier Seiten)
// Selbstdarstellung des/r Künstler_in oder der Gruppe
// Links zu Video- oder Soundmaterial (wenn vorhanden)
// Kommende Aufführungstermine (wenn vorhanden)

Bewerbungen können in deutscher und englischer Sprache eingereicht
werden.

Bewerbungsschluss: 07.01.2015

Einsendungen und Fragen an:
call@transeuropa-festival.de
Betreff: « sound/residency »
Kontaktperson: Anta Helena Recke

oder per Post an
transeuropa e.V.
c/o Universität Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim
DEUTSCHLAND

www.transeuropa-festival.de

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