Der von Thomas Sebastian Köhn und Monika Schoop herausgegebene Sammelband Auditive Erinnerungskulturen: Klangliche Auseinandersetzungen mit der Zeit des Nationalsozialismus ist erschienen und ab sofort bei transcript als Open-Access-Download (d.h. kostenfrei) sowie als Printausgabe verfügbar: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-8333-2/auditive-erinnerungskulturen/?c=310000057
Über das Buch:
Erinnerung klingt. In einer Zeit, in der die Stimmen der letzten Zeitzeug*innen verstummen, gewinnen auditive Formen des Erinnerns an die NS-Zeit an Bedeutung. Die Beiträge aus Wissenschaft, künstlerischer Praxis und Pädagogik ergründen, wie Sound und Musik Erinnerungsräume eröffnen und verhandeln – von Klanginstallationen, Soundwalks, Podcasts und Zeitzeug*innenstimmen bis zu Jazz-Kompositionen und Hip-Hop-Workshops. Ausgehend von einem Verständnis des Auditiven als relationalem Gefüge von Schallereignissen, Klanghandeln und Hörpraktiken tragen die Beiträge zur interdisziplinären Erinnerungsforschung bei und eröffnen Perspektiven für eine Erinnerungsarbeit, die das Hören als konstitutive Dimension der Auseinandersetzung mit Vergangenheit versteht.
Für wen ist dieses Buch relevant?
Der Band richtet sich an Forschende und Studierende der Memory Studies, Sound Studies, Musikwissenschaft und Geschichtswissenschaft ebenso wie an Mitarbeitende von Gedenkstätten, Museen und Bildungseinrichtungen sowie an künstlerisch Tätige, die sich mit Klang und Erinnerungskultur auseinandersetzen.

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