CfP für AG-Panel bei GfM 2017 „Zugänge“ in Erlangen – Deadlines: 10.2./1.3.

Liebe AG-Mitglieder,

dies ist der CfP für ein AG-Panel auf der nächsten GfM-Jahrestagung, die unter dem Motto „Zugänge“ vom 4. – 7.10.17 in Erlangen stattfinden wird.

http://www.gfm2017.de/

Wer außer mir hat Lust an einem AG-Panel in Erlangen teilzunehmen?
Entweder mit Vortrag oder als Moderator*in?

Ich kümmere mich gerne um die Organisation und Einreichung und habe dafür gestaffelte Deadlines festgelegt:

10.2. verbindlich Rückmeldung an mich ob Interesse an eigenem Vortrag oder an Panelmoderation bzw. Vorschläge für Moderation
1.3. ggf. alle Abstracts & Kurzbios an mich, damit ich Panel-Einreichung vorbereiten & ggf. Moderator*in anfragen kann
10.3. Deadline für die Anmeldung des Panels in Erlangen

Den gerade veröffentlichen, offiziellen CfP habe ich an unsere AG angepasst und ans Ende dieser Nachricht kopiert.

Ich bin nat. für alle Rückmeldungen, Anregungen, etc. offen und dankbar und hoffe auf reichlich Post von Euch!

Herzliche Grüsse aus Sydney, wo ich bis zum 11.3. dank eines Forschungsstipendiums als Visiting Scholar an der Macquarie University bin und deswegen leider auch nicht zur AG-Tagung nach Tübingen kommen kann. Wünsche gutes & fröhliches tagen!

Ania

Ania Mauruschat, Dipl.-Journ.
Universität Basel, Doktorandin & Dozentin
ania.mauruschat@unibas.ch
https://engsem.unibas.ch/department/people/staff/profile/profile/person/mauruschat-1/

 

Noise, Ouvertüre, Empfangsgerät

Zum Verhältnis von Zugang und Medialität aus Perspektive der Sound Studies

Die Frage nach den „Zugängen“ als sog. Schwellensituationen, die dem Mediengebrauch vorgeschaltet sind, ermöglicht auch im Bereich des Akustischen die Untersuchung mediensoziologischer und medienökonomischer, medientechnologischer und medienmaterialistischer, medienästhetischer sowie epistemologischer bzw. methodologischer Aspekte des Zugangs. Mögliche Fragestellungen könnten lauten: Welche Medien gewähren Zugang zu welchen akustischen Phänomenen und wie haben sich diese Medien und ihre Zugangsmodalitäten gewandelt? Wann und warum gilt Noise als Kunst oder gar Musik, und wann als Lärm? Was für akustische Vorläufer hat das ubiquitäre Passwort digitaler Medienrealität? Welche demokratietheoretischen Folgen bringt die Umstellung von UKW auf DAB mit sich? Wie hat die uneingeschränkte Zugänglichkeit von Musik im Netz die Branche verändert? Wie tritt der Zugang im Feld des akustischen wann und warum in Erscheinung und wie hat er sich gewandelt? Welche Methoden ermöglichen es Soundphänomene der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen?

Interessierte reichen bitte ihre Vorschläge bis zum 10. Februar per Mail bei mir ein (ania.mauruschat@unibas.ch). Um ein Panel einreichen zu können, brauchen wir mindestens zwei, idealer Weise drei weitere Vorträge. Es sind auch mehrere Vortragende pro Beitrag möglich. Allerdings kann jede*r als Vortragende*r, als Panelmoderator*in (beziehungsweise Panel-Organisator*in) und als Workshop-Teilnehmer*in in jeder dieser Funktionen jeweils nur ein Mal teilnehmen.

Sollten sich mehr als drei Interessenten bei mir melden, können wir uns entweder überlegen, ob wir einen Workshop (bis zu 6 Teilnehmende) oder zwei Panels einreichen. Es gilt in jedem Fall das Prinzip „first come, first serve“.

Sollte sich ein mögliches Panel abzeichnen, müssen bitte alle Teilnehmenden bis zum 1. März ein Abstract (max. 2’000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und eine Kurzbio (max. 1’000 Zeichen inkl.) an mich mailen. Ich verfasse dann die zusammenfassende Panelbeschreibung, kümmere mich ggf. um eine*n Panelmoderator*in und reiche das Panel bis zum 10. März über die Webplattform ein.

Pro Vortrag werden 20 Minuten Präsentation und 10 Minuten Diskussion gerechnet.

Ende April fällt die Entscheidung, welche Panels aufgenommen werden oder nicht.

 

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