Kommentierte Bibliografie

(Im Aufbau! Schaut später noch mal rein!)

Eshun, K. (1999) Heller als die Sonne: Abenteuer in der Sonic Fiction. ID-Verlag.

Kodwo Eshun schafft mit „Heller als die Sonne“ eine surreale Reise durch sonische Welten. Voller Neologismen und einem sehr eigenen Schreibstil führt Eshun in Konzepte wie die des Afrofuturismus oder der schwarzen Diaspora ein. Es geht um das Schreiben über Musik, um Alien-Musik und um das Mixadelische Universum.

 

Hoklas, A.-K., & Lepa, S. (2015). Mediales Musikhören im Alltag am Beispiel des Plattenspielers: Auditive Kultur aus der Perspektive der praxeologischen Wissenssoziologie. Navigationen – Zeitschrift Für Medien- Und Kulturwissenschaften, 15(2), 127–143.

Der Text verbindet am Beispiel des Plattenspielers Audiomedienkulturforschung mit der praxeologischen Wissenssoziologie und dem Diskurs um Materialität im Digitalen Zeitalter.

 

Hoklas, A.-K., & Lepa, S. (2017). Welchen Beitrag ‚leistet‘ die Materialität der Medien zum soziokulturellen Wandel? In F. Krotz, C. Despotović, & M.-M. Kruse (Eds.), Mediatisierung als Metaprozess (pp. 281–302). Springer Fachmedien Wiesbaden. doi:10.1007/978-3-658-16084-5_13

Es werden Verknüpfungen von aktuellen Diskussionen um Soziomaterialität und Mediatisierung in den Sozialwissenschaften und aktueller Forschung in der Audiomedienkulturwissenschaft gezogen.

 

Lepa, S. (2013). Emotionale Musikrezeption in unterschiedlichen Alltagskontexten: Eine wahrnehmungsökologische Perspektive auf die Rolle der beteiligten Medientechnologien. In J. Schröter & A. Vollmar (Eds.), Auditive Medienkulturen. Techniken des Hörens und Praktiken der Klanggestaltung (pp. 373–391). Bielefeld: Transcript.

Lepa schafft mit diesem Text eine interdisziplinäre Brücke zwischen Audiomedienkulturwissenschaft, Psychologie und Soziologie in Bezug auf Audiomedien, Kopfhörer-Nutzung und Alltags-Hörpraktiken.

 

Lepa, S., & Tritakis, V. (2016). Not Every Vinyl Retromaniac is a Nostalgic. A Social Experiment on the Pleasures of Record Listening in the Digital Age. Medien & Zeit, 31(4), 16–30.

Am Beispiel der Fragestellung der „Versprechungen des Vinyls im Digitalen Zeitalter“ verbindet der Text die Audiomedienkulturforschung mit sozialpsychologischer Experimentalforschung.

 

Pelleter, M., & Lepa, S. (2007). Sampling als kulturelle Praxis des HipHop. In K. Bock, S. Meier-Schuegraf, & G. Süß (Eds.), HipHop meets Academia. Globale Spuren einer glokalen Jugendkultur (pp. 199–213). Bielefeld: transcript.

Der Text führt grundlegend in das Thema Sampling im HipHop ein und wird inzwischen bereits von Musikschulbüchern zitiert.

 

Pinch, T. Bijsterveld, K. (Ed.). (2012). The Oxford Handbook of Sound Studies. Oxford University Press.

Jeder Text ein Plädoyer für die Anerkennung des Sonischen in der Wissenschaft. Von den Geräuschen der Industrialisierung bis zu Sounds der Nanotechnologie wird aufgezeigt wie stark Sounds die menschliche Wahrnehmung beeinflussen und das Wahrgenommene verändern. Anhand von eingängigen Beispielen skizzieren die Autoren verschiedene Techniken des Hörens in diversen Kontexten.

 

Schafer, R.M. (1977): The Soundscape. Our Sonic Environment and the Tuning of the World. Knopf. 

„The soundscape of the world is changing. Modern man is beginning to inhabit a world with an acoustical environment radically different from any he has hitherto known“
Alles um uns herum gehört zur Soundscape. 1977 stellt Schafer fest, dass die Welt sich mit mehr und mehr Sounds füllt, die unser Gehör wahrnimmt und es überlasten können. Wieso Naturgeräusche für unsere Hi-Fi geschulten Ohren klingen wie Lo-Fi und wie eine auditiv ausgewogene Gesellschaft klingen soll, beschreibt Schafer in „The Tuning of The World“.