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Wachswalzen zwischen Berlin und der Welt: Medialität und Materialität musikethnologischer Phonogramme um 1900

Wanyamwezi-Gesänge verklingen in Berlin. Doch die Deutungshoheit über die Medialität musikethnologischer Phonogramme war durchaus umkämpft. Niklas Pelizäus-Gengenbach zeigt: Die materiellen Bedingungen bestimmten stets mit, was gespeichert, verschickt und erhalten wurde.

Body and Sound: Ein sonisch-materieller Zugriff auf Klangtherapie

Von der Objekthaftigkeit von Soundtechnologie zur Materialität der Klanglichkeit selbst. Mit ihrem Beitrag zu unserer Reihe „Medien-Materialitäten“ verschiebt Sophia Tobis den Materialitätsbegriff in eine neue Richtung und fragt danach, wie die affektuale Wirkung von Klang eingesetzt wird.

Die Werbeschallplatte als akustisches Dokument. Ein Kommentar zur Werbeforschung

Eine doppelte Nische: Gilt schon Werbung an sich als „uneigentlicher Gegenstand“ der Forschung, so stellen Werbeschallplatten selbst innerhalb dieser Nische noch ein Kuriosum dar. Solveig Ottmann mit einem spannenden Einblick in die Geschichte eines bisher übersehenen Mediums.

Musik speichern und sammeln. Zur Materialität und Medialität von Tonträgern

Anhand von zwei Beispielobjekten stellt Laura Niebling den Zugang des Forschungsprojekts „Musikobjekte der populären Kultur“ zu Musikartefakten vor und diskutiert seine Potenziale für eine Kulturgeschichtsschreibung von Medien und Sound im 20. und 21. Jahrhundert.

Grammophonmusik, Musique Concrète und Hip Hop-Turntablism: ein ‚Nicht-Forschungsstand‘

„[…] the beginning of ‚Grammophonmusik’, the roots of turntablism“: In seinem Buch beschreibt der Musiker und Autor Thom Holmes ([1985]...

STILLE, GERÄUSCH, RAUSCHEN. Ästhetische und medientechnische Anmerkungen

Noise, Rauschen und Störung haben aktuell Diskurskonjunktur. Dabei steht bereits das vergangene Jahrhundert im Zeichen der kompositorischen und theoretischen Auseinandersetzung...